Folge 26: Der Sound von Klassik & Jazz

Shownotes

Klassik und Jazz – zwei musikalische Welten, die selten gemeinsam auf der Bühne stehen. Doch in diesem außergewöhnlichen Projekt im Frühjahr wagen das Bundesjugendorchester und das Bundesjazzorchester genau diesen Schritt. Die besten Nachwuchsmusiker:innen Deutschlands aus zwei Genres feiern in einem gemeinsamen Konzertprogramm unter der Leitung von Jonathan Stockhammer musikalische Vielfalt.

Sönke Lentz, Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters, und Henning Vetter, Projektleitung Bundesjazzorchester im Gespräch zu einem besonderen Programm.

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Transkript Folge 26

Gemeinsam für Musik. Der Podcast des Deutschen Musikrates.

SG: Hallo und herzlich Willkommen zum Podcast des Deutschen Musikrates. In dieser Folge sprechen wir über ein außergewöhnliches Projekt. Das Bundesjugendorchester und das Bundesjazzorchester stehen im Frühjahr nach langer Zeit wieder gemeinsam auf der Bühne. Unter dem Titel Der Sound von Klassik und Jazz verschmelzen zwei Klangwelten zu einem einzigartigen Konzerterlebnis. Mein Name ist Sandra Graf (SG) und über dieses Projekt spreche ich in dieser Folge mit Sönke Lentz SL), Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters, und Henning Vetter (HV), Manager des Bundesjazzorchesters. Herr Lentz, Herr Vetter, Klassik und Jazz, das klingt erstmal nach zwei ziemlich verschiedenen Welten. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

SL: Der Wunsch, dass diese beiden Orchester, die ja eigentlich so nah beieinander sind, weil sie beide unter dem Dach des Musikrates arbeiten und weil sie beide die nationalen Jugendorchester sind, der Wunsch also, die wieder zueinander zu bringen, der ist schon recht alt. Es gab schon zwei Produktionen, die wir zusammen gemacht haben. Die liegen jetzt aber lange zurück, viele Jahre und dieses besondere Genre, um das es geht, nämlich Klassik und Jazz zusammenzubringen, das ist ja ein sehr lebendiges und ein sehr aktuelles und ein zukunftsweisendes nach wie vor. Und insofern ist es, finde ich, dringend an der Zeit, wieder was Gemeinsames zu machen.

HV: Ich freue mich da sehr drauf, weil es für mich auch eine naheliegende… naheliegendes Projekt ist. Dadurch, dass, wie Sönke schon gesagt hat, wir ja quasi Geschwisterensembles vom Deutschen Musikrat und - glaube ich - weil das so wahnsinnig gute Ensembles sind mit einer musikalischen Qualität und mit so jugendlicher Leidenschaft… ähm, glaub ich, dass da sehr viel Gutes zusammenkommen kann und eine tolle Energie entsteht.

SG: Schauen wir doch mal auf das Programm. Da stehen Namen wie Wynton Marsalis, Sofia Gubaidulinas, Bernstein, Ellington… Wie fügt sich das alles zusammen?

HV: Also gerade bei dem Namen Duke Ellington finde ich, ist das Projekt eigentlich schon ziemlich gut zusammengefasst. Duke Ellington ist jemand, der hat schon sehr früh damit begonnen, Klassik und Jazz zusammenzudenken, hat lange Formen geschrieben und hat sich so ein bisschen aus dem Jazz-Kontext gelöst und hat auch ein Jazzorchester gehabt. Wir haben ja auch das Bundesjazzorchester, wo ja auch schon im Namen drin steckt: das ist jetzt nicht… das ist keine Big Band, sondern es passt sich schon auch an den symphonischen Klang irgendwie an und versucht irgendwie Klänge zu erzeugen, die daran angelehnt sind. Ja und Duke Ellington hat auch viele Stücke geschrieben, die so einen Titel tragen wie Suites oder Crescendo und. Da merkt man auch schon einfach an der Namensgebung, dass man… dass man in diese Richtung geschaut hat. Von daher finde ich die Auswahl von Duke Ellington für dieses Projekt total naheliegend und organisch und bei Wynton Marsalis ist es ähnlich. Der hat eine klassische Trompeterausbildung gemacht, hat auch brandenburgische… das brandenburgische Konzert Nummer 2 auch schon gespielt, hat Haydn Trompeten-Konzert gespielt, war aber auch Mitglied bei den Jazz-Messengers und hat quasi aus beiden Welten, wenn man das so nennen möchte ….bringt er quasi Wissen mit und auch eine große Glaubwürdigkeit. Also er ist in der Klassikwelt sehr anerkannt, er ist in der Jazzwelt ein Idol und einer der der bekanntesten und berühmtesten Trompeter aus… aus der Jazz Historie, muss man sagen. Und deswegen find ich es auch schön, dass wir von ihm was spielen, weil auch in seinem Namen schon ganz viel drinsteckt.

SL: Ja, die anderen Komponisten und Komponistinnen, das ist auch ein… ein schöner Effekt, dass wir jemanden gefunden haben, eine Frau, eine sehr berühmte Frau, die vor allen Dingen in der Klassik sehr berühmt ist. Das ist Sofia Gubaidulinas, die russische Komponistin, die leider ja vor einigen Jahren verstorben ist. Und da gibt es ein Werk Revue -Musik für Jazzband und Sinfonieorchester, das, ich würde es mal als Mauerblümchen oder als unentdeckte… unentdecktes Juwelchen bezeichnen, das, glaub ich, nie aufgeführt wird oder kaum aufgeführt wird. Und wir freuen uns da besonders, weil das hat… ist ein bisschen ein ironisches Stück, was so auf die großen Hollywood-Schinken abzielt. Aber alles sehr sozusagen in einem russischen, auch in einem bisschen sozialistisch UDSSR-Genre spielt. Und das ist etwas sehr Besonderes, das wird eine ganz eigene Farbe sein. Und wir haben dann auf der anderen Seite Leonard Bernstein, der natürlich ein Uramerikaner ist - auch in seinem Wesen, in seiner Art zu komponieren - und dazu eben auch dieses Stück, diese drei Tänze aus On the Town, das ja auch in New York spielt. Also wir haben hier quasi zwei Pole, die zusammenkommen. Und wir vergeben mal eine Auftragskomposition an Libor Šíma. Das ist ein sehr interessanter Mann, der auch zwischen den Welten wandelt, weil er sowohl Fagottist ist und zwar im SWR-Sinfonieorchester als eben auch aktiver Saxophonist mit einer eigenen Band und durchaus auch einen Namen hat in der… in der Szene also die Welten ganz toll miteinander verbindet. Und das ist eigentlich das, worum es überhaupt geht. Also wir wollen nichts gegeneinander ausspielen, wir wollen kein Ensemble größer oder lauter oder schneller machen als das andere, sondern wir wollen wirklich zeigen, dass… dass es Musik gibt, die diese beiden Ensembles verbindet und beide Ensembles, also sprich die Menschen aus …aus diesem Genres zueinanderfinden. Da geht es natürlich ganz viel um Spieltechniken. Ja, da geht es um Stilistiken, da geht es um Tempi, da geht es auch um Virtuosität, da geht es um Genauigkeit, da geht es darum mit dem Dirigenten genau zu spielen, da geht es darum, aber auch Leichtigkeit zu haben, Improvisationsgabe zu trainieren. Also es gibt vieles, was man voneinander abgucken kann. Und ich glaube, das ist Thema beider Ensembles, dass wir die Horizonte eröffnen für die jungen Menschen, dass wir ihnen Möglichkeiten geben, in andere Bereiche reinzugucken und dass wir die die Künste zusammenbringen.

SG: Das klingt echt spannend und nach einer musikalischen Reise durch verschiedene Stile. Wie haben eigentlich die jungen Musikerinnen und Musiker darauf reagiert?

HV: Mit viel Neugier, mit Vorfreude, mit… mit Spannung. Weil es natürlich was ist, wo sich verschiedene… wenn sich so zwei Ensembles treffen, die… das eine aus der Klassik kommt und das andere aus dem Jazz kommt, dann inspiriert man sich halt auch gegenseitig. Und wir hatten vor einigen Wochen innerhalb von 24 Stunden bei Young Euro Classic ein Konzert. Da hat erst das Bundesjazzorchester gespielt und dann das Bundesjugendorchester. Und als unser Konzert fertig war, da waren ganz viele BJOler (Anm. d. Red.: Mitglieder des Bundesjugendorchesters) im Publikum, da standen da am Künstlereingang dann die Bujazzos (Anm. d.Red.: Mitglieder des Bundesjazzorchesters) mit den BJOlern und haben sich schon unterhalten und kennengelernt. Und für mich war das so ein Moment wo ich dachte: „Ah, das Projekt hat irgendwie auch schon angefangen!“ und die fangen schon an genau das zu machen, was sie in diesem Projekt machen sollen, nämlich sich unterhalten, sich kennenlernen, sich inspirieren. Und einfach mal schauen, was gibt es denn noch so. Man kommtja über solche Projekte immer auch auf neue Ideen, die man vorher vielleicht noch nicht hatte, weil man Sachen hört, weil man Sachen aufnimmt, die man vielleicht noch nicht gespielt hat. Und dadurch, dass die alle noch so jung sind, gibt es natürlich auch noch so ein paar Sachen, die sie noch nicht gemacht haben und auf die sie jetzt vielleicht stoßen werden.

SL: Und man muss ja auch dazu sagen, die freuen sich auch darauf, dass es einfach ein riesen-fettes Orchester wird am Ende. Also, es sind einfach zwei große Bands auf der Bühne und… und die Trompetensektion wird wahrscheinlich dann 8 oder 10 Trompeten haben oder so. Es wird ein… ein kräftiger Sound sein und es gibt auch bei uns im BJO (Anm. d. Red.: Bundesjugendorchester) …gibt es auch Leute, die ich sag mal jazzaffin sind, die ein bisschen Jazz nebenher machen. Es gibt sogar einen… der eine Kontrabassist, der studiert sogar beides. Also, Jazz-Kontrabass und klassischer Kontrabass. Und da gibt es diese Berührungspunkte. Und insofern ist auch… auch da die Vorfreude, glaube ich, einfach groß. Und ich glaub auch, es wird fürs Publikum auch ein ganz besonderer Abend. Wir sind ja auch wirklich glücklich, dass wir wirklich ganz quer durch Deutschland und viele Stationen haben werden und es an vielen, vielen Orten zeigen können. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der am Ende da gelangweilt aus diesem Programm geht. Das wird wirklich n großer Erfolg, da bin ich mir ganz sicher.

Eins möchte ich noch ergänzen. Wir haben… eine der vorherigen oder die erste Arbeitsphase, die wir zusammen gemacht haben - das war glaube ich 2003 oder 4 - die hat Gunther Schuller dirigiert. Und Gunther Schuller ist eigentlich wirklich ein bisschen der Erfinder dieses Genres, zumindest aber eines …auch eines Titels, den er geprägt hat, nämlich des Third Stream. Und das ist ein bisschen ein anderer Begriff als Crossover, den man auch immer oft benutzt. Weil der Third Stream eigentlich beinhaltet, dass es etwas… das etwas Neues entsteht. Zwei Genres kommen zusammen, die werden hier einfach gemischt und man… ehrlich gesagt ist das n bisschen der Hinkefuß, der bei vielen Werken zu hören ist. Man stellt die Band neben das Orchester, die wechseln sich ab, wieso in einem Concerto grosso oder so. Aber es geht eigentlich nicht zusammen. Und Gunther Schuller war einer der ersten und der, der hat auch gestritten dafür, dass es einen dritten Weg gibt, wirklich einen Weg, der kombiniert Klassik, insbesondere neue Musik mit Jazz. Und insofern gibt es so n kleinen Bogen und der… der… der schließt sich hier auch damit, dass wir jetzt ein neues Projekt machen, in dem, wie ich finde, auch die Programmatik eigentlich noch besser ist als den… in den anderen zwei Arbeitsphasen und so ein bisschen im Geiste Gunther Schullers, der… der diese Idee ja der Szene eingepflanzt hat.

SG: Sie sind ja mit dem Programm auch bundesweit unterwegs. Wo kann man die Konzerte erleben?

SL: Die Produktion ist zu sehen an sehr verschiedenen Orten und wir fangen an in Baden-Baden zusammen mit den Osterfestspielen oder auf Einladung der Osterfestspiele können wir das im Großen Festspielhaus präsentieren. Und dann fahren wir nach Köln. In der Kölner Philharmonie werden wir zu hören sein, da mit.. der WDR wird das aufnehmen auch in der eigenen Produktion - eine zweiteilige Produktion – so dass wir hoffen, dass es dann auch wirklich eine tolle Aufnahme davon gibt. Weil es auch von diesen Stücken wenig Aufnahmen gibt, ist das ein schon ein Wert an sich. Dann geht es nach Osnabrück, dann geht es nach Berlin in die Philharmonie, dann fahren wir zurück nach Süden und können in in der Isarphilharmonie in München gastieren. Dann geht es nach Aschaffenburg, nach Ludwigsburg und nach Bayreuth. Also wir sind wirklich einmal in einem großen Bogen durch ganz Deutschland unterwegs. Und wenn alles gut geht, wird man es auch in der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker Live und dann auch im Archiv hören können und auf WDR 3 wird es übertragen. Also ich glaube wir werden dann auch wirklich über die ganze Nation und darüber hinaus hörbar und erlebbar sein.

HV: Eine weitere Farbe oder ein weiterer Aspekt des Programms ist Malika Tirolien, die als Sängerin dabei sein wird, als Solistin. Es wird eine Grow -Suite geschrieben und Malika Tirolien wird als Sängerin, als Solistin also noch eine weitere Farbe, in dieses Programm bringen. Sie kommt aus einer noch mal bisschen anderen Musikrichtung, hat auch viele Hip-Hop Einflüsse und Weltmusikeinflüsse und auch Jazz-Einflüsse und hat eine tolle Zusammenarbeit gehabt mit… mit Snarky Puppy. Und das ist natürlich auch immer ein sehr großer Höhepunkt, auch für die… auch für die jungen Musiker:innen aus den beiden Ensembles, mit so einem Star zusammen auf der Bühne stehen zu können.

SL: Und wir haben das in Auftrag gegeben, ein… dieses Lied zusammenzustellen, ein Arrangement zu schreiben an Stefan Behrisch. Und besonders schön ist… Malika ist… kommt eigentlich aus Guadeloupe und lebt dabei in Kanada und wir haben diese Produktion, diesen Auftrag, vergeben können zusammen mit dem National Arts Center in Ottawa, die das dann später auch in Ottawa aufführen wollen, so dass also Stefan jetzt etwas schreibt aus diesen verschiedenen Tracks, also Tracks, die bereits bestehen -die hat sie produziert mit der Band Bokanté - und eigene Tracks von der eigenen neuesten CD. Und er wird daraus eben eine Suite machen, die dann die Grow-Suite heißt, weil ein Song so heißt und weil wir das eigentlich schön fanden, dass... Es geht auch darum zu wachsen im Grunde, und das hat… hat eine enge, enge Beziehung zu unserem Thema, natürlich zu… zu der kulturellen Bildung, zu dem… zu der Weiterbildung, zu dem… zu den musikalischen Entwicklungen von jungen Menschen. Freuen wir uns ganz besonders drauf.

SG: Was mich noch interessieren würde: Was würden Sie sagen, lernt ein Klassiker vom Jazzer und der Jazzer vom Klassiker.

HV: Ohne dabei in Klischees verfallen zu wollen, ist es natürlich so, dass im Jazz, in der Ausbildung auch im Jazz, auf andere Sachen Wert gelegt wird als jetzt zum Beispiel in der Klassik. Beim Jazz spielt viel Improvisation eine Rolle, Phrasierung ist eine andere als jetzt zum Beispiel im klassischen Orchester gespielt wird, Artikulation…. Es wird anders geblendet im… im gesamten Sound und ich glaube, dass das eine Herausforderung und ein großer Lerneffekt sein wird, wie das ist, wenn man auf andere Musiker:innen trifft, die das gleiche Ziel haben und mit der gleichen Intention und Leidenschaft an die Musik rangehen, aber vielleicht andere Werkzeuge dafür besitzen, um… um das gleiche Ziel zu erreichen. Und ich glaube da ist so n bisschen… da muss man dann gut aufeinander hören und die Augen und Ohren offenhalten, damit man quasi aus beiden Welten das eine mitnimmt oder was Neues denn im Third- Stream dann irgendwie kreiert. Der dann zu dem Gesamtklang führt.

SL: Und das fängt ja übrigens auch schon an bei der Terminologie. Also bei uns hat noch niemand was von Blenden gesagt Das war mir jetzt vollkommen neu, dass man Stimmen blendet oder was auch immer. Also ich glaub da gibt es noch einiges zu erkennen und vielleicht auch das eine oder andere Hindernis zu überwinden. Aber genau dafür sind wir da und da freue ich mich ganz besonders drauf, auch weil ich glaube, dass die jungen Menschen dafür einfach offen sind und sich nicht sozusagen auf Bequemlichkeit oder auf irgendwelchen Klischees ausruhen, sondern einfach Lust haben auf das, was da passiert.

VH: Music beyond Categories hat es Duke Ellington genannt . Quasi etwas, das über die Schubladen hinausgeht, einfach, dass man das hinter sich lässt.

SG: Wenn Sie es nun kurz zusammenfassen müssten, warum sollte man diese Konzerte, diese Produktion nicht verpassen?

HV: Es wird die pure Energie. Es werden zwei tolle Orchester aufeinander treffen, die für sich schon Leidenschaft haben, die für sich schon ne wahnsinnig musikalische Qualität haben und die kommt dann zusammen und dann ist es das mal zwei. Und das wird es sein!

SG: Vielen Dank Herr Lentz und Herr Vetter für dieses Gespräch. Wir freuen uns auf Der Sound von Klassik undJazz und wünschen gutes Gelingen für die Tournee. Das war der Podcast Gemeinsam für Musik des Deutschen Musikrats. Ich freue mich, dass sie dabei waren und bis zum nächsten Mal.

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